Turnerinnenreise vom 7. / 8. September 2019

Urnerboden – Braunwald

Die Wetterprognosen waren gar nicht verheissungsvoll fĂĽr das erste Septemberwochenende und unsere Wanderleiterinnen Isabelle und Vreni waren am Freitagabend gefordert um ein Alternativprogramm fĂĽr die 16 Turnerinnen zu suchen.

Etwas später als ursprünglich geplant trafen wir uns am Samstagmorgen beim Bahnhof Rotkreuz und sind mit dem Zug nach Arth-Goldau gefahren. Statt zum Gletscherseeli auf dem Klausenpass sind wir von Arth-Goldau zum Lauerzersee bis nach Seewen gelaufen und haben dort in der Badi bei trockenem Wetter unser Pick-Nick genossen. Für einige war es genug marschiert und sie nahmen den Zug nach Brunnen, andere nahmen auch diese Strecke noch unter die Füsse und stiegen über den Urmiberg runter nach Brunnen. Gemeinsam ging es dann weiter Richtung Flüelen wo schon das Postauto auf uns wartete. Der Postautochauffeur war so erfreut über die aufgestellte Frauenschar, dass er den Aufstieg zum Klausenpass nutzte um uns einiges über den Bau der Klausenpassstrasse und die umliegenden Dörfer zu erzählen. Nach einem Zwischenstopp auf dem Klausenpass, sind wir dann pünktlich auf dem Urnerboden angekommen wo wir im Hotel Urnerboden auch gleich unsere Zimmer beziehen konnten. Kaum am Trockenen hat auch der Regen eingesetzt, welcher auch am Sonntag unser treuer Begleiter war.

Den Abend haben wir bei einem feinen Essen, sympathischer Bedienung und der gemütlichen Runde sehr genossen. Der Wirt war sehr besorgt um uns und brachte zur späten Stunde noch ein Schnäpsli in die Runde!

Am Sonntagmorgen begrüsste uns der erste Schnee etwas oberhalb vom Urnerboden. Trotz Regen, entschieden wir uns die Wanderung nach Braunwald zu machen. Regenfest eingepackt kamen wir dann pünktlich zum z`Mittag in der Alpwirtschaft Nussbühl an, wo wir nur so staunten über das Geschick des Älplerpaars; die Frau in der Küche und der Mann im Service. Uns wurden herrliche Köstlichkeiten aufgetischt. Rösti, Spiegeleier welche in der Butter weiter brutzelten auf dem Tisch, Wiennerli mit Suppe und hausgemachter Gugelhopf.

Gestärkt nahmen wir die letzte Strecke noch unter die Füsse und kamen am Schluss sogar noch ohne Regen in Braunwald an. Das Wetter konnte der Stimmung nichts anhaben. Müde aber zufrieden kamen wir nach der schwatzhaften Zugfahrt wieder im Zugerland an. Vielen Dank nochmals Isabelle und Vreni für die gute Organisation und Gletscherseeli: „wir kommen ein anderes Mal!“