Gerätekombination aus Hünenberg gewinnt Staibockcup

Gerätekombination aus Hünenberg gewinnt Staibockcup

Die «Geko» des TV Hünenberg startete am Samstag 14. Mai am Staibockcup in die Vereinsgeräteturn-Saison. In einem starken Teilnehmerfeld konnte sie sich den ersten Saisonsieg sichern und so die Weichen für ein erfolgreiches Jahr stellen.

Nach langer Zeit ohne Wettkämpfe war der Staibockcup in Maienfeld fĂĽr rund die Hälfte der Gruppenmitglieder der erste Sektionswettkampf ĂĽberhaupt.  Am Nachmittag stand zuerst die Vorrunde auf dem Programm. Bereits dort musste mit einem guten Durchgang ĂĽberzeugt werden, denn von den 16 startenden Vereinen in der Kategorie Gerätekombination, konnten sich nur deren 2 fĂĽr das Golden Gala Finale qualifizieren. Der Auftritt der HĂĽnenberger war sauber, sowie synchron geturnt, enthielt jedoch noch einige ersichtliche Patzer, weshalb die Note 9.41 noch keine eindeutige Aussage zuliess. Nachdem sich die Gegner nach und nach an dieser Punktzahl die Zähne ausbissen, stand kurz vor 17 Uhr fest, dass es fĂĽr die Finalqualifikation gereicht hat. Punktegleich mit dem TV Neuenhof zog die Gruppe in die Endrunde ein.

Die Endrunde an diesem Anlass war etwas anders, als sich die Geräteturngemeinschaft dies gewohnt ist. Anstelle von, wie üblich, Wertungsrichtern, wurde der Auftritt von einer Laien-Sportlerjury mit Punkten von 1-10 bewertet – je nach Attraktivität und Überzeugung der Darbietung. Ebenfalls wurde der Wettkampfplatz in einen Showplatz umgewandelt, bei welchem mit Scheinwerfer-Licht zur passende Stimmung beigetragen wurde. Vor mitfieberndem Publikum erhielt die Gerätekombination, dank einer gesteigerten Leistung, 9.65 Punkte von der Jury. Mittels einer Mischrechnung von den beiden Noten konnte sich der TV Hünenberg den ersten Rang und somit ersten Saisonsieg sichern.

Nach diesem Erfolg ist die Motivation für die Saison 2022 noch weiter gestiegen. Mit der European Gym for Life Challenge (EM) sowie der Heim-Schweizermeisterschaft am 3./4. September in Zug stehen noch viele Höhepunkte an, für welche bis dahin fleissig weitertrainiert wird.

Martin Fröhlich